Fkuch von Novgorod

Fluch von Novgorod @ HANSA-PARK

Am 09.04.2009 war es endlich so weit, der Fluch von Novgorod wurde eröffnet und schickt seine Besatzung durch die Unterwelt. Für uns Grund genug, sich an die Ostsee zu begeben, um dieses neue Schmuckstück ausgiebigst zu testen.

Morgens im Park angekommen, ging es aufgrund des derzeitigen Einzugbetriebes sofort zu der neuen Bahn. Nach ca. 45 Minuten waren wir dran. Sofort auf dem ersten Blick erkennt man, dass die Bahn nicht fertig ist. Die Gebäude sind nicht voll verklinkert, und die Queue besteht nur aus Betonwänden mit einigen flackernden Lichtern und wenigen Überschriften aus der Story. Auch der Einzugbetrieb entstand aus der zeitlichen Verzögerung. Da man die Bahn unbedingt am ersten Saisontag in Betrieb nehmen wollte, fehlte dem TÜV die Zeit, um das Blocksystem zu testen. Daher ist zur Zeit nur der Betrieb mit einer Chaise erlaubt. Dies soll sich nach Ostern jedoch ändern.

Nachdem man einen der typischen, aber genial aussehenden Euro Fighter-Züge bestiegen hat, ging es aus dem Bahnhof hinaus in die demnächst noch folgende Themenfahrt. Danach folgt eine Rechtskurve und der dann anschliessende Drop lässt einen regelrecht in den Launch hineinfallen. Da man bereits mit recht hoher Geschwindigkeit auf den Beschleunigungstrack kommt, ist der Launch am Anfang recht zag. Hat man aber die ersten Meter hinter sich, zieht einen die Beschleunigung gut nach hinten. Dass man jedoch nicht aus dem Stand beschleunigt wird, trübt den Launch etwas. Und eine mir unbekannte Mitfahrerin sagte nur "Desert Race ist aber besser ..." .

Nach dem Launch verlässt man den Tower hinauf auf den Airtime Hill. Hier könnte die Airtime etwas knackiger sein. Es folgt dann der Stengel-Dive, der insbesondere auf den linken Plätzen richtig Spass macht. Dann folgt die nächste Weltneuheit: Der Buchtknoten ... Es handelt sich hierbei um 2 aneinandergehängte 270-Grad-Helices gefolgt von einer Zero G-Roll. Es lässt sich ganz nett fahren, aber hier von einer Weltneuheit zu sprechen ...

Nach der Zero G-Roll folgt die Einfahrt in den Tower, wo man kurz vor dem Lift gestoppt wird, um auf den "Mitnehmer" zu warten. Diese haken sich hinten in den Zug ein und befördern ihn im Dunkeln 90 Grad nach oben. Oben angekommen, soll wohl irgendwann eine Videoshow a la Mystery Mine folgen. Danach folgt der 97 Grad steile Absturz und der zweite ..., bevor es wieder heftig bergauf und in die Schlussbremse geht.

Fazit

Mein Fazit wäre fatal, wenn ich die Bahn nur einmal gefahren wäre. Diese war irgendwie lahm, es fehlte der Power und überzeugte mich überhaupt nicht. Ich hatte die Bahn schon als völlig überzogen angekündigt abgeurteilt. Aber ich liess mich - zum Glück - noch zu einer zweiten Fahrt hinreissen. Diese war bereits wesentlich knackiger und machte richtig Spass. Zum einen war der Zug schon wesentlich schneller, zum anderen konnte man seine Körperhaltung den Fahrfiguren anpassen. Alles in allem ist die Bahn top, wird wahrscheinlich jedoch nie zu meinen Lieblingsbahnen zählen. Für den Hansapark ist sie auf jeden Fall eine gelungene Erweiterung. Man kann nur hoffen, dass das Theming bald abgeschlossen sein wird.

Nachtrag Mai 2008: Alle Züge im Einsatz

Inzwischen sind alle Tests beendet, und der Fluch kann seine Reiter nun auf mehreren Pferden durch den Nebel von Novgorod schicken ...

Nachtrag November 2009: Erste Umbauten

Bereits nach der ersten Saison werden an der Fahrt Veränderungen vorgenommen. Mit dem Beginn der Saison in 2010 soll der Fluch von Novgorod mit einer stärkeren Beschleunigung an den Start gehen. Ziel ist die Erreichung von -1,5g auf dem Camelback. Hossa, da dürfte man gut abheben.

Aber auch die erste bauliche Veränderung wurde inzwischen umgesetzt, und die Auffahrt nach der Schlussbremse zurück in die Station wurde erheblich entschärft, in dem der Winkel reduziert wurde. Unserer Meinung nach eine durchaus nachvollziehbare Entscheidung, war doch grad bei den Erstfahrern der Überraschungseffekt dieser plötzlich aus dem Nichts erscheinenden Auffahrt extrem. Die Kräfte jaben den Kopf ordentlich nach hinten in die Lehne gepresst, so dass es teilweise eine recht schmerzhafte Angelegenheit war. Aber dieses gehört demnächst der Vergangenheit an. Top Hansapark !!!

April 2009 - Olli

Die Daten

Hersteller / Typ Eröffnet Höhe Top Speed Inversionen
Gerstlauer Amusement Rides / Custon Euro Fighter 09.04.2009 40 m 100 km/h 1 (Heartline Roll)

 

Die Bilder

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